Ehrenmord.
Hier gehts zum Podcast: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2b6a073fe67f2910
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Mohamed Zakzak konnte die Tage Cem Özdemir treffen und sein neues Buch überreichen. Beide sprachen danach von einem sehr interessanten Austausch.
zum Jahresende möchte ich innehalten und von Herzen Danke sagen. Danke für Ihr Engagement, Ihre Hingabe, Ihre klare Haltung – und vor allem für Ihr offenes Herz für Inklusion.Danke für Gespräche, Diskussionen, kritische Fragen, mutige Entscheidungen und für all die kleinen und großen Schritte, die wir gemeinsam gegangen sind. Inklusion entsteht nicht auf dem Papier.Sie entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, wo Haltung wichtiger ist als Bequemlichkeit, und wo wir nicht wegsehen, sondern hinsehen – auch dann, wenn es unbequem wird. Dass die Stadt Pforzheim in diesem Jahr wieder ein Stück inklusiver, menschlicher und gerechter geworden ist, ist nicht die Leistung Einzelner.Es ist das Ergebnis von Zusammenhalt, Vertrauen und dem gemeinsamen Willen, niemanden zurückzulassen. Ich bin dankbar für jede Unterstützung, für jede Ermutigung, für jedes Mitgehen und auch für jeden ehrlichen Widerspruch, der uns weitergebracht hat.All das macht Mut. All das gibt Hoffnung. Für das Jahr 2026 wünsche ich uns allen Gesundheit, Kraft, Zuversicht und den Mut, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, mit Herz, Haltung und Menschlichkeit. Möge das neue Jahr geprägt sein von echter Teilhabe, Respekt, Solidarität und dem festen Glauben daran, dass eine inklusive Gesellschaft möglich ist, wenn wir sie gemeinsam gestalten. Ich freue mich auf den weiteren Weg mit Ihnen. Frohe Weihnachten und einen guten, hoffnungsvollen Rutsch in das Jahr 2026. Herzliche GrüßeMohamed Zakzak
Liebe Leser:innen, Ich hoffe Ihr alle hattet Friedliche Weihnachten. Kommt alle gut ins neue Jahr. Wir starten gleich so, wie wir aufgehört haben. Seid gerne mit dabei. Ich wünsche euch alles Gute, Freude und Glück für das Neue Jahr 2026.
Mo liest aus seinem Buch und nicht nur Stefanie Seemann ist begeistert.
Toxische Männlichkeit Donnerstag, 4. Dezember 2025, 14 – 17:00h Anmeldung über Mail: Kontakt@lebenswerke-stuttgart.de Kosten: Euro 150.- Hintergrund und Zielsetzung: In bestimmten migrantischen Milieus wird Gewalt von jungen Männern nicht selten als legitimes Mittel zur Konfliktlösung oder zur Demonstration von Stärke verstanden. Dieses Verhalten steht häufig im Zusammenhang mit tradierten Männlichkeitsbildern, familiären Rollenerwartungen, gesellschaftlicher Ausgrenzung und einem Bedürfnis nach Anerkennung. Der Workshop zielt darauf ab, diese Dynamiken zu verstehen, zu hinterfragen und pädagogische Handlungsstrategien zu entwickeln. Inhalte: Einführung in das Konzept „toxische Männlichkeit“ Erziehungsmuster in patriarchal geprägten Strukturen Familiäre Hierarchien und Rollenbilder: Vater als Autorität, Mutter als Bewahrerin der Ehre Überforderung junger Männer zwischen Tradition und Moderne Ehre, Stolz und „Macht“ als Identitätsanker Gewalt als Mittel zur Selbstbehauptung und Kontrolle Konfrontation mit den Begriffen „Stolz“ und „Ehre“ in der Fallarbeit: Chancen, Herausforderungen und sprachliche Zugänge Soziale Ausgrenzung, Diskriminierung und ihre psychologische Wirkung Praxisbeispiele aus der Arbeit mit migrantischen Jugendlichen Entwicklung von Handlungsstrategien für Prävention und Intervention Methoden: Vortrag mit Hintergrundwissen Kleingruppenarbeit Fallarbeit aus der Praxis mit Fokus auf Begriffe wie Ehre und Stolz Erfahrungsaustausch und Diskussion Entwicklung von Maßnahmenideen Ziele des Workshops: Sensibilisierung für kulturell geprägte Männlichkeitsnormen und familiäre Erwartungen Verstehen der psychodynamischen Zusammenhänge zwischen Erziehung, Ehre, Kontrolle und Gewalt Reflexion der eigenen Haltungen und Praxiserfahrungen Professioneller Umgang mit „Ehre“ und „Stolz“ als zentrale Begriffe in der Fallarbeit Vermittlung von Handlungsansätzen im Umgang mit gewaltbereiten Jugendlichen Stärkung der professionellen Handlungssicherheit Zielgruppe: Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Pädagogik, Schulsozialarbeit, Integrationsarbeit, Jugendarbeit sowie interessierte Multiplikator:innen Mohamed Zakzak (Diplom-Sozialarbeiter, Studium der Sozialen Arbeit) stammt ursprünglich aus dem Libanon. Er ist 1989 als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland gekommen. Er ist zertifizierter Anti-Aggressivitäts-Trainer, Traumapädagoge und systemischer Berater. Zudem ist er zertifizierte Fachkraft für Kinderschutz. Mohamed Zakzak verfügt über vielfältige Berufserfahrung in der Jugendhilfe, er arbeitet intensiv mit den Themen „Clankriminalität“ und mit delinquenten Jugendlichen. Er berät und begleitet Fachkräfte und Teams in der Jugendhilfe sowie im schulischen Kontext zum Themen-Schwerpunkt „Radikalisierung und delinquentes Verhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der arabischen und islamischen Welt“. Für ihn ist es besonders wichtig, die Gestaltung und Entwicklung von Präventionsstrukturen in Einrichtungen und Organisationen zu implementieren. Sein neues Buch mit demselben Titel:
Mohamed Zakzak vertritt auch hier sämtliche Belange im Bereich Inklusion und Integration. Mit einem sehr guten Ergebnis wurde er in der Mitgliederversammlung als einer der stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt. Wir gratulieren recht herzlich, lieber Mo. Weitere Infos unter: